
Herzberg. Ein „Herzliches Willkommen“ verziert Holzscheiben für die Eingangstür zu Hause, ein bunter Blumenstrauß den Altartisch: Mit 100 Gästen ein voller Erfolg war am Sonntag die 1. „Kirche Kunterbunt“ der Herzberger Ökumene im Familienzentrum der Lebenshilfe in der Hindenburgstraße unter dem Motto „Herzlich Willkommen“. Und der Name war Programm: Mit einer Willkommenszeit an zwei langen, geselligen Tafeln bei Kaffee und anderen Getränken in gemütlicher Atmosphäre und einem Anspiel passend zum Thema startete dieses etwas andere, generationsübergreifende Gottesdienstangebot. Die evangelisch-lutherischen Kirchen in Herzberg, die Evangelische Gemeinde Südharz als Hauptausrichter und die katholische Kirche St. Josef als Unterstützer freuten sich riesig, dass insgesamt 102 Teilnehmende der Einladung gefolgt waren.
Von Fern und Nah kamen Kinder und Erwachsene, Omis und Opis, Paten, Jung und Älter, Familien und Singles zusammen und waren eingeladen, einen bunten Erlebnisnachmittag zu verbringen. So wurde das Familienzentrum zum großen Indoorspielplatz mit fünf Stationen für alle Generationen: An der Blumenstation konnten Rosen und Tulpen mit dem Namen versehen werden, sodass später ein bunter Blumenstrauß den Altartisch schmückte. Eine Station wollte herausfinden, woher die Gäste kommen – von Lonau bis Bad Lauterberg und Steina – und was sie gerne mögen. Eine weitere beschäftigte sich mit einer Textkarte zum Beten und Ausmalen. Außerdem konnten Willkommensschilder für die Haustür zu Hause aus kleinen Holzscheiben gestaltet werden. Und an der fünften Station hieß es, mit einer handgeschriebenen Postkarte einen lieben Menschen, den man vielleicht länger nicht gesehen hat, zu überraschen.

Zur jeder Kirche Kunterbunt gehört natürlich auch ganz viel gemeinsames Singen, eine lockere Atmosphäre und während und nach der Aktivzeit auch eine gesellige Feierzeit, bei der die Gäste miteinander ins Gespräch kamen. So saßen alle fröhlich zusammen, genossen das große Kuchenangebot und die Tischgemeinschaft und nahmen zum Abschluss sogar noch ein Namensschild mit besonderem Segenswunsch sowie eine Blume als Erinnerung mit nach Hause. „Das war ja Kirche mal ganz anders. Echt toll und kreativ – nicht nur für die Kinder!“, lautete zum Beispiel ein Feedback. Oder auch: „Dankeschön! Wir nehmen viele nette Gespräche, Geschenke und ganz viel Segen mit nach Hause!“ Kirche Kunterbunt verbindet eben.